Viele Lebensmittel verderben schneller als nötig – oft einfach, weil sie falsch gelagert werden. Wer seinen Kühlschrank richtig nutzt, kann die Haltbarkeit deutlich verlängern und so weniger wegwerfen.
Über 50 Prozent des Lebensmittelmülls in Österreich fallen in privaten Haushalten an. Schon kleine Veränderungen im Alltag können Großes gegen Verschwendung bewirken, wie wir im Rahmen des Projekts „Isst das jemand?“ (gemeinsam mit dem Ökosozialen Forum Österreich & Europa) zeigen.
Häufig verderben Lebensmittel schneller, weil sie nicht richtig gelagert werden. Ein kleiner, aber wichtiger Hack ist daher, den Kühlschrank richtig einzuräumen.
Wichtige Tipps und Fakten zum Mindesthaltbarkeitsdatum:
Unser Praxistipp: Kühlschrank-Zonen clever nutzen
Im Kühlschrank herrschen unterschiedliche Temperaturen – und die sind entscheidend:
- Oben (wärmer): für Käse, gekochte Speisen, Marmelade etc.
- Mitte: z. B. für Milchprodukte wie Joghurt oder Schlagobers
- Unten (über dem Gemüsefach, kälteste Zone): für leicht verderbliches wie Fleisch und Fisch
- Gemüsefach: für Obst und Gemüse (aber Achtung: nicht alles gehört hinein!)
- Tür (wärmste Zone): für Getränke, Butter, Eier, …
Extra-Tipp: Manche Lebensmittel wie Tomaten, Bananen oder Kartoffeln besser nicht in den Kühlschrank legen – sie verlieren dort Geschmack oder verderben schneller.
Wer weiß, wo was hingehört, hält Lebensmittel länger frisch – und verhindert, dass sie unnötig im Müll landen.
Ein kleiner Handgriff mit großer Wirkung im Sinne von „Isst das jemand?“ (unterstützt von Bund, Ländern und Europäischer Union).