Über uns: vom Überfluss zum Bedarf
Die Tafel Österreich – der Verein für sozialen Transfer ist Österreichs ältester Sozial- und Umweltverein.
Wir versorgen 85.000 armutsbetroffene Menschen in gut 170 sozialen Einrichtungen österreichweit kostenfrei mit geretteten Lebensmitteln. So haben sie eine essenzielle Sorge weniger und können mit professioneller Hilfe Wege aus der Not finden. Dabei bewahren wir bis zu vier Tonnen genussfähige Lebensmittel pro Tag vor dem Müll (2025 waren das gesamt 1.522 Tonnen).
Unsere gemeinnützige Tätigkeit wird neben dem hauptamtlichen Team durch 342 ehrenamtliche Mitarbeiter:innen ermöglicht.
© ORF
Auf dem politischen Parkett
Mit gezielter Bewusstseinsbildung leistet Die Tafel Österreich einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung und zu mehr Nachhaltigkeit im Sinne der „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen.
Nach dem Prinzip „steter Tropfen höhlt den Stein“ setzen wir uns auf politischer Ebene konsequent für bessere Rahmenbedingungen in der karitativen Lebensmittelweitergabe ein. Denn die gesellschaftlichen Schieflagen – Ernährungsarmut auf der einen Seite, Lebensmittelverschwendung auf der anderen Seite – nehmen seit Jahren zu oder stagnieren auf hohem Niveau.
Unsere Arbeit ist ein Querschnittsthema und bringt uns mit vielfältigen Partner:innen in Austausch: von mehreren Bundesministerien bis hin zu zuständigen Landesrät:innen in den Bereichen Soziales und Umwelt.
Wir bringen unser Know-how aktiv in Arbeitsgruppen ein, etwa zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln. Daraus entstand eine Leitlinie, die die karitative Lebensmittelweitergabe erleichtert. Ein zentraler Erfolg war zudem die Umsatzsteuerbefreiung für Lebensmittelspenden, für die wir uns jahrelang eingesetzt haben. Auch bei rechtlichen Erleichterungen, etwa im Bereich Haftung, engagieren wir uns seit vielen Jahren.
Anlässlich unseres 25-Jahr-Jubiläums haben wir unsere Anliegen mit der Petition „Stoppt Lebensmittelverschwendung – stoppt Ernährungsarmut!“ weiter verstärkt, um sie in Öffentlichkeit, Nationalrat und Bundesregierung zu tragen. Unsere konkreten Forderungen finden Sie hier.
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Unseren aktuellen Jahresbericht gibt es hier.
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