Karibu

Ausflüge, Sprachcafés, Hilfe bei den Hausaufgaben und gemeinsames Kochen mit Lebensmitteln der Tafel Österreich: Das und mehr bietet die Sozialeinrichtung Karibu jungen Schutzbedürftigen.

Tafel-Mitarbeiterin Jaqueline zu Besuch bei Karibu

Karibu – eine kleine und sehr feine Sozialeinrichtung des Diakonie Flüchtlingsdienstes, in der junge Erwachsene mit Flucht- oder Migrationsbiografie ein sicheres Zuhause finden. Die Sozialeinrichtung in Wien Alsergrund wurde 2018 gegründet und bietet vieles, was die 75 jungen Schutzbedürftigen brauchen: Wohnangebote, Sozialberatung, Gemeinschaft und Versorgung durch unsere kostenfreie Lebensmittelhilfe.

Jeden Montag kommt Karibu bei uns am Großmarktgelände vorbei, um sich Lebensmittel abzuholen. Die Klient:innen von Karibu erwarten montags ganz vorfreudig die Lieferung, berichtet uns Peer-Mitarbeiterin Raquel beim Besuch in der Sozialeinrichtung.

Aktivitäten verbinden

Karibu bietet ihren Klient:innen zwei große Kühlschränke, gefüllt mit frischem Obst und Gemüse, Milchprodukten und vielem mehr. Zusätzlich verfügt die Einrichtung über einen großen Kasten mit Gebäck, haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln, wie Waschmittel, Toilettenpapier, Duschgels und anderen wichtigen Waren des täglichen Bedarfs.

Liebevoll gestaltet Raquel das vielseitige Freizeitprogramm. Angefangen bei Workshops über Sprachcafés bis hin zu kostengünstigen Ausflügen. Viele der jungen Schutzbedürftigen kommen direkt nach der Schule zu Karibu, um gemeinsam Hausaufgaben zu machen, bei Sprachcafés mitzumachen und eine warme Mahlzeit zu genießen.

Highlight: Gemeinsam kochen

Das Sprichwort “Beim Essen kommen die Leute zusammen” kennen wir alle. Bei Karibu passiert das Zusammenkommen sogar einen Schritt früher. Denn das wöchentliche Gemeinschaftskochen ist das Highlight der Sozialeinrichtung Karibu, bei dem Peer-Mitarbeiterin Raquel kreativ wird. Jede Lebensmittellieferung ist eine Überraschung. „Man kocht mit den Lebensmitteln, die man bekommt. Und das erfährt man auch erst am selben Tag, da muss man eben flexibel sein“, so Raquel. Sie äußert sich äußerst dankbar für die wichtige Unterstützung: „Ohne die kostenfreie Lebensmittelhilfe von der Tafel Österreich, würden wir nicht weiterkommen.“

Für die Kochsessions hat Raquel sogar ein eigenes Kochbuch gestaltet, in dem Rezepte und Erinnerungsfotos festgehalten werden. Wir sind überzeugt: Genau so soll Lebensmittelhilfe ankommen. Unsere kostenfreie Lebensmittelhilfe ist nicht nur ein wichtiger Teil in der Versorgung armutsbetroffener Menschen, sondern auch ein Türöffner für soziale Teilhabe.