Martin-Haiderer-Preis

Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Sie wollen beim Martin-Haiderer-Preis 2024 mitmachen, aber etwas ist Ihnen noch unklar?

Hier finden Sie Antworten und Details zu häufig gestellten Fragen. Wir hoffen, Ihre ist auch dabei!

Fragen zur Einreichung

Unser Projekt ist nur klein und auch nicht hochprofessionell aufgezogen. Haben wir trotzdem eine Chance?

Ja, selbstverständlich. Größe und Umfang des Projekts, Teilnehmerzahl oder Budget sind keine Kriterien für die Einreichung und Bewertung. Lebensmittelhilfe mit Mehrwert ist unser Thema – auch, wenn nur eine Handvoll Menschen involviert sind.

Wir sind eine soziale Einrichtung, beziehen unsere Lebensmittel aber nicht von der Tafel Österreich. Dürfen wir trotzdem einreichen?

Ja! Voraussetzung ist, dass Ihre Klient:innen kostenfrei mit Lebensmitteln versorgt werden und dass diese Unterstützung zugleich einen Mehrwert (wie soziale Teilhabe oder Beratung) hat.

Sie müssen nicht Partner der Tafel Österreich sein – sofern Sie die Kriterien erfüllen und Kooperationspartner werden wollen, freuen wir uns aber über eine Kontaktaufnahme!

Wir sind nicht in Wien – ist das ein Problem?

Überhaupt nicht. Im Gegenteil freuen wir uns über Einreichungen aus ganz Österreich, um die Vielfalt der Projekte und Ideen in allen Bundesländern zu zeigen.

Ich kann nicht so gut schreiben. Wird der Text zur Einreichung bewertet?

Nein. Was wir beurteilen, sind die Idee, der soziale Mehrwert, die praktische Umsetzung von kostenfreier Lebensmittelhilfe. Beistriche, Stilistik, Tipp- oder Grammatikfehler? Da sagen wir als Tafel: Schwamm drüber …

Kann ich auch ohne Fotos oder Videos einreichen?

Ja, das können Sie. Auch mit einer reinen Beschreibung ist die Teilnahme am Martin-Haiderer-Preis möglich. Bildmaterial ermöglicht es aber sowohl dem Publikum als auch der Jury, sich Ihr Projekt besser vorzustellen – und wird somit Ihre Chancen auf einen Gewinn sicher verbessern. Daher: Egal, wie gut die Qualität ist – Fotos und Videos sind jedenfalls erwünscht!

Ich kann das Bildmaterial nicht übermitteln – was jetzt?

Am einfachsten ist die Übermittlung per Mail an awards@tafel-oesterreich.at oder via WeTransfer. Falls Sie dabei Schwierigkeiten haben oder Ihnen dies aus technischen Gründen nicht möglich ist: Kontaktieren Sie uns bitte – wir finden eine Lösung! Daran soll Ihre Teilnahme nicht scheitern …

Wir haben ein tolles Lebensmittelprojekt, sind aber keine soziale Einrichtung. Können wir trotzdem mitmachen?

Leider nein. Unsere Mission ist die Rettung von Lebensmitteln und kostenfreie Weitergabe an armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Daher berücksichtigt der Martin-Haiderer-Preis auch nur Projekte a) von sozialen/mildtätigen Einrichtungen und b) mit kostenfreier Lebensmittelhilfe.

Wir verlangen ein Entgelt für unsere Lebensmittelhilfe. Können wir dennoch ein Projekt einreichen?

Leider nein. Unsere Mission ist die Rettung von Lebensmitteln und kostenfreie Weitergabe an armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Daher berücksichtigt der Martin-Haiderer-Preis auch nur Projekte a) von sozialen/mildtätigen Einrichtungen und b) mit kostenfreier Lebensmittelhilfe.

Fragen zum Award

Ist der Martin-Haiderer-Preis eine einmalige Sache?

Der Martin-Haiderer-Preis wird 2024 – anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Tafel Österreich – erstmals vergeben. Er soll aber keine einmalige Angelegenheit bleiben, sondern künftig regelmäßig an soziale Einrichtungen in ganz Österreich vergeben werden.

Ist Martin Haiderer selbst in den Preis involviert?

Martin Haiderer, Gründer der Tafel Österreich (vormals Wiener Tafel), gibt für den Preis nicht nur seinen Namen her, sondern war auch in die Konzeption eingebunden und wird sowohl als Jurymitglied wie auch bei der Verleihung des Awards involviert sein. Er stiftet außerdem einen der Preise und wird dafür sein Know-how und seine Expertise zur Verfügung stellen.

Werden Awards nicht für gewöhnlich nach Personen benannt, die nicht mehr leben?

Das ist tatsächlich häufig der Fall, was wir allerdings schade finden. Die Benennung nach unserem Gründer Martin Haiderer ist für uns absolut schlüssig. Denn er hat Die Tafel Österreich seit ihrem Start als Wiener Tafel 1999 nach dem internationalen Tafelmodell aufgebaut – und damit die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen von Beginn an in unserer Mission verankert. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass Anerkennung für Leistungen keine posthume Erscheinung sein muss/sollte. Ehre, wem Ehre gebührt (das gilt für unsere sozialen Einrichtungen wie für Martin) – und zwar gerne zu Lebzeiten …