Samariter Suppentopf
Der Samariter Suppentopf bietet warme Mahlzeiten, Lebensmittelrettung und einen sozialen Treffpunkt für Menschen in Not.
Eingereicht von: Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Landesverband Wien
Samariter Suppentopf: Warme Mahlzeiten, Lebensmittelrettung und sozialer Treffpunkt für Menschen in Not
Das Projekt „Suppentopf“ des Samariterbundes Wien bietet seit November 2022 täglich warme, kostenlose Mahlzeiten für Menschen in schwierigen Lebenslagen und schafft darüber hinaus einen wichtigen sozialen Treffpunkt. Ziel ist es, armutsbetroffene, niederschwellig zu erreichen und ihnen neben der Grundversorgung mit Lebensmitteln auch Würde, Gemeinschaft und Stabilität im Alltag zu ermöglichen – insbesondere vor dem Hintergrund stark gestiegener Lebenshaltungskosten.
Im Mittelpunkt steht die Verwertung und Zubereitung von geretteten bzw. gespendeten Lebensmitteln. Freiwillige Helfer bereiten gemeinsam mit einem hauptamtlichen, professionellen Koch und seinem Team frische Speisen zu, die anschließend an Menschen in Armut ausgegeben werden. Dadurch leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut, sondern auch zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung.
Die Gäste erhalten eine ausgewogene, warme Mahlzeit, die oft einen zentralen Bestandteil ihrer täglichen Versorgung darstellt.
Der „Suppentopf“ richtet sich an Menschen, die sich das Lebensnotwendigste kaum noch leisten können – darunter Menschen mit geringem Einkommen, ältere Alleinstehende sowie zunehmend Familien mit Kindern. Besonders hervorzuheben ist, dass auch Kinder aus armutsbetroffenen Familien im Sozialmarkt mit gesunden, warmen Mahlzeiten versorgt werden.
Neben der Essensausgabe steht der soziale Aspekt im Vordergrund: Die Speisen können vor Ort in angenehmer Atmosphäre konsumiert werden, was Begegnung und Austausch fördert, oder für die Familie mitgenommen werden. So entsteht ein Angebot, das nicht nur den Hunger stillt, sondern auch soziale Teilhabe stärkt und sozialer Isolation entgegenwirkt.
Durch den persönlichen Kontakt können Bedarfe erkannt und weiterführende Hilfsangebote vermittelt werden. Der „Suppentopf“ zeigt, wie durch gemeinsames Kochen, nachhaltige Ressourcennutzung und gelebte Solidarität ein wirkungsvoller Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit geleistet werden kann.